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Mitgliederversammlung des Diakonievereins


Die ambulante Alten- und Krankenpflege wird immer wichtiger. Sie hat auch in Neuendettelsau im letzten Jahr weiter zugenommen. Dies berichtete Pfarrer Jürgen Singer bei der Mitgliederversammlung des Diakonievereins Neuendettelsau. Der Verein, der 2009 insgesamt 9.400 € an Mitgliedsbeiträgen und Spenden eingenommen hat, unterstützte deshalb weiterhin finanziell die Arbeit der Diakoniestation, die zum 1. Januar von St. Nikolai in die Trägerschaft des Diakonischen Werkes übergewechselt ist.

Wie Frau Gilch berichtete, hat die Diakoniestation mit ihren 20 Pflegekräften, sechs Hauswirtschafterinnen und zehn ehrenamtlichen Helferinnen im letzten Jahr 128 Personen regelmäßig betreut und dabei 46.622 Hausbesuche durchgeführt. Im vergangenen Sommer hat die Nachfrage nach Betreuung stark zugenommen. Grund war die Einführung der Pflegestufe 0, die monatlich zwischen 100 und 200 € zur Betreuung demenziell veränderter Menschen zur Verfügung stellt.

Unter der neuen Leitung von Frau Götz sei man bestrebt, möglichst effizient zu planen und zu arbeiten, um das Defizit zu verringern. Es gelte „den Spagat zu bewältigen wirtschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig den Menschen mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt zu sehen“.

Der Diakonieverein unterstützt finanziell noch weitere Aktivitäten. So ermöglicht er weiterhin eine Hausaufgabenbetreuung für schwachbegabte Kinder und einen Sprachkurs für Ausländer. Menschen in besonderen sozialen Nöten wird geholfen u. a. durch Essensgutscheine, durch Berechtigungsscheine für die Lebensmittelspenden der „Tafel“ sowie Hilfe bei Behördengängen.

Um in einer Zeit wachsender Armut die erforderlichen Hilfen geben zu können, bemüht sich der Diakonieverein, der derzeit 270 Mitglieder hat, um zusätzliche Mitglieder. Anfang September soll bei einem Gottesdienst in St. Nikolai die wichtige diakonische Arbeit dargestellt werden.

Helmut Winter

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