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Unsere Dorfkirche


Im Frühjahr 1899 wurde die alte und zu klein gewordenen St. Nikolai-Kirche abgerissen. Die Gemeinde St. Laurentius verschob ihre Gottesdienstzeit und nahm unsere Dorfgemeinde für zwei Jahre gastweise bei sich auf.

Am 7. Juli 1901 wurde dann im neuerbauten Gotteshaus der erste Gottesdienst gefeiert.

Abbildung: Aquarell der Kirche St. Nikolai - (Pfr. i.R. Friedrich Walther)

Alt oder nicht alt?

Für Kirchen in unserem Land sind etwas mehr als 100 Jahre kein hohes Alter. Freilich sind auch an unserer St. Nikolai-Kirche die Spuren einer langen Geschichte sichtbar. Der Platz, auf dem man sie errichtete, diente bis 1839 als Friedhof. Auch im Inneren weisen uns Bilder, Grabplatten und die Abendmahlsgeräte auf eine lange Geschichte gelebten Glaubens hin.

Die äußere Form der ein wenig festungsartig wirkenden Dorfkirche signalisiert dem Besucher: Bei Gott können wir uns bergen. Baumeister Hans Kieser aus Nürnberg (geb. 1853, gest. 1925) stand als Architekt in einer besonderen Tradition. Er gehörte dem Verein für christliche Kunst in der evangelischen Kirche Bayerns an. Dieser orientierte sich bei seinen Entwürfen an Grundsätzen, bei notwendigen Kirchenneubauten geschichtlich entwickelte Baustile zu verwenden. Praktisch bedeutete dies, dass man auf den romanischen oder den gotischen Stil zurückgriff. Weil die St. Laurentius-Kirche, die Kirche der Diakonie, 1887 im neugotischen Stil gebaut worden war, lag es nahe, die Dorfkirche im neuromanischen Stil zu planen. Konzipiert als Predigtkirche, wird in St. Nikolai der Blick zur Kanzel nicht durch Säulen oder Pfeiler behindert. Mit zwei Emporen ausgestattet, bietet das Gotteshaus ca. 800 Plätze für die Gemeinde.

Hier ein paar Eindrücke unseres Gotteshauses:

Abbildung: St. Nikolai von der Ostseite -

Kirche St. Nikolai


Detaillierte Informationen über St. Nikolai können Sie unserem Kirchenführer entnehmen, der für EUR 2,-- beim Pfarramt oder in der Kirche zu erwerben ist. Er liegt in deutscher und englischer Sprache vor.